Zitronenlimonade selbst gemacht

Jedes Jahr veranstalte ich ein Brauereifest. Dabei lade ich Freunde, Bekannte, Kollegen und sonstige Interessierte ein. Meist habe ich so 6 verschiedene Sorten Bier am Hahn. Doch habe ich jedes Mal das Problem dass auch Kinder und Autofahrer unter den Gästen sind, die auch gerne mit Selbstgemachtem verwöhnen möchte. Irgend wo habe ich das Rezept für Zitronenlimo gelesen und habe es so weit abgewandelt dass es mir, und auch meinen Gästen, geschmeckt hat. Das Rezept ist für ein 15l KEG:

Zutaten:
12 Zitronen
550g Zucker
70 Süßstofftapletten
25g Zitronensäure
500ml Zitronensaft aus der Flasche

Die Zitronen habe ich heiß gewaschen und mit dem Sparschäler dünn geschält, die Schalen hab ich in 2 Liter Wasser 5 Minuten ausgekocht. Nach dem die Schalen entnommen sind wird in dem heißen Wasser der Zucker, die Zitronensäure und der Süßstoff aufgelöst. Die geschälten Zitronen werden noch ausgepresst. Der gewonnene Saft und die 500ml aus der Flasche werden in ein 15l KEG gefüllt. Anschließend wird über einen Trichter mit Schlauch das Fass halb mit spritzigem Mineralwasser gefüllt. Dann kommt das inzwischen abgekühlte Sirup aus Zitrone und Zucker dazu. Der Rest des KEG wird mt spritzigem Wasser aufgefüllt. Je kälter das Mineralwasser ist desto besser klappt es dann. Dann das KEG verschließen und über einen umgebauten Zapfkopf (ich verwende KEG mit Flachfitting) unter 3bar CO² setzen. Danach das ganze möglichst kalt stellen und den Druck einen Tag beibehalten. Dann sollte die Limonade schön spritzig sein.

Mittlerweile kommen schon Gäste nur wegen meiner Zitronenlimonade. Auch ich trinke sie gerne. Wenn man sauber arbeitet kann man Sie noch nach 2 Wochen gut trinken.

Winklerbräu Lengenfeld Kupfer Spezial

Neulich habe ich in einem Getränkemarkt eine Flasche Kupfer Spezial der Winklerbräu aus Lengenfeld gefunden. Ich kenne die Brauerei schon länger als Rast an der A3 von Regensburg her. Das Bier dort ist mir noch in guter Erinnerung geblieben genau wie das gute Essen, nur nicht das Kupfer Spezial. Wie immer hilft hier ein Blick auf die Homepage weiter: Zitat:

„Stammwürze: 13,6%, Alkoholgehalt: 5,4% vol.

Ein Gesamtkunstwerk: kastanienbraun, glanzfein; behaubt durch einen charmant-cremefarbenen und festen Schaum.

Der Odeur besteht aus Nuss- sowie Röstaromen und gedörrten Zwetschgen. Ein Hauch Vollmilchschokolade bestimmt die Kopfnote. Man könnte vielleicht an noch ofenwarmes Laugengebäck denken.

Der Antrunk wirkt hochherzig: Vollmundig, weich, rund, fast schon cremig; durchzogen von einer sublimen Perlage. Bei so viel Sinnenfreude schmeckt man gerne noch einmal hin. Und noch einmal: Selbst der Ausklang hält noch etwas Neues, Ungeschmecktes bereit – zum Beispiel Datteln und Schokolade …“

Soweit der Werbetexter der Brauerei, nun zu meinem Test. Nach dem Öffnen hat man einen feinen Geruch nach geröstetem Getreide in der Nase. Der erste Schluck bestätigt diesen Eindruck. Es kommt keine Süße durch, auch der Hopfen ist merklich, hält sich aber zurück. Im Nachklang bleibt das Röstaroma auf der Zunge, hier schmeckt man den Hopfen deutlicher. Das ist ein wirklich gutes Dunkles, nicht zu Süß mit allem was für ein Dunkles an Geschmack gehört. Wenn es mir wieder über den Weg läuft werde ich es wieder kaufen. Oder ich mach mal wieder an der A3 eine Rast in Lengenfeld.

Mein selbstgebrautes Altbier

Gestern habe ich mein selbst gebrautes Altbier in Flaschen abgefüllt. Meinen GDA (Gegendruckabfüller) werde ich bei Gelegenheit auch mal vorstellen. Es schmeckt wirklich gut, schön Malzig ohne Süß zu sein. Der fruchtige Geruch kommt wahrscheinlich von der Hefe, einer Bulldog B44 European Ale, die ich mir von Brouwland schicken lassen habe. Der Schaum ist gut, aber er hält nicht lange.

Die Farbe gefällt mir auch gut. Im Antrunk kommt das Malzige etwas hervor, der Hopfen hält sich dezent im Hintergrund. Dabei sind 49 IBU schon eine Hausnummer. Das Merkt man im Abgang recht heftig. Klar will ich euch das Rezept nicht vorenthalten. Gebraut habe ich mit dem Einkocher was eine Ausschlagmenge zwischen 22 und 24l ergibt.

Ich habe 100% Osmosewasser zum Brauen verwendet und es mit etwas Braugips aufgesalzen. Die Schüttung besteht aus 4,3kg Pilsner Malz, 300g Karamalz Rot (Dunkles war ausgegangen), 400g Melanoidinmalz, 100g Kara Aroma und 50g Farbmalz.

Eingemaischt habe ich bei 63°C, dann die Rast bei dieser Temperatur 60 Minuten gehalten. Anschließend habe ich noch bei 72°C Verzuckerungsrast für 20 Minuten eingehalten. Anschließend auf 78°C aufgeheizt und in den Läuterbottich umgeschöpft.

Gekocht habe ich dann 60 Minuten. Nach 10 Minuten habe ich als erste Hopfengabe 25g Magnum mit 12,7% α gegeben. Eigentlich war in meinem Rezept Herkules angegeben, aber den hatte ich nicht mehr da. Die nächsten Hopfengaben nach 40 und 50 Minuten waren jeweils 28g Kazbeck mit 5% α den ich auf der letzten Brau bekommen habe. In meinem Rezept war nur Aromahopfen angegeben, also war es für mich die Gelegenheit den Hopfen zu testen.

Nach dem Kochen, Hopfenseihen und Herunterkühlen auf 22°C habe ich eine Stammwürze von 12,8% Brix, also 12,3° Plato mit dem Refraktometer ermittelt. Angestellt habe ich den Sud mit eine Päckchen Trockenhefe Bulldog B44 European Ale im Kühlschrank bei 16°C.

Nach 6 Tagen habe ich dann unter Zugabe von 150g Haushaltszucker in ein Keg geschlaucht. Ich mach das eigentlich in letzter Zeit mehr nach Gefühl, lieber etwas weniger. Im Bedarfsfall kann ich ja mit CO2 noch nachkarbonisieren. Wer es genau ausrechnen will dem empfehle ich den Spundungsrechner bei MaischeMalzund mehr. Mit dem Refraktometer habe ich ich 7,2% Brix gemessen das laut Rechner von MMuM folgende Werte ergibt.

Scheinbarer Restextrakt: 3.5°Plato
Tatsächlicher Restextrakt: 5.1%
Scheinbarer Endvergärungs­grad: 72%
Alkoholgehalt: 3.8 Gew.% bzw. 4.8 Vol.%
Bei berechneten 4,9% Alkohol eine Punktlandung. Ich habe dann das Keg noch eine Woche im Kühlschrank bei 16°C nachgären lassen, dann bei einem gemessenen Spundungsdruck von 1 Bar zur Kaltreifung bei 1,5°C in die temperaturgeregelte Gefriertruhe gestellt.
Bekannte die es probiert haben sagen zwar, das wäre kein Alt. Ist ja auch egal, Hauptsache ein echt gutes Bier ist daraus geworden.

Mein neuer Braukessel Teil 2

Heute habe ich den ersten Sud mit meinem neuen Braukessel gefahren. Das Rührwerk und die Temperatursteuerung habe ich auf einem Topfdeckel aufgebaut den ich mir im Gastronomie Zubehörhandel besorgt habe. War mit 11€ günstiger als VA-Blech in gleicher Stärke. Mittlerweile funktioniert alles, nur mein Rührwerk muss ich noch etwas anders einstellen, da es in der jetzigen einstellung teilweise an den 1/2″ Kugelhahn hängen bleibt den ich innen auch neu eingebaut habe.

Soeit machte er schon von Anfang an einen guten Eindruck. Die 17l Wasser für das Einmaischen meines Hefeweizens waren schnell auf 63°C aufgeheizt. Ursprünglich wollte ich den Kessel noch isolieren, doch dann wäre die Aufheizzeit noch kürzer. Zuerst hatte er einen leichten Überschwinger, das Thermostat hat nicht richtig ausgeschaltet. Nachdem ich aber das Problem beseitigt habe (Falsche Einstellung des Chinathermostates) klappte es super. Für den Temperaturfühler habe ich eine 25cm Edelstahltauchhülse eingebaut. Die messung ist ziemlich genau, habe es mit einem Einkochthermometer nachgemessen.

Doch die eigentliche Schau kam dann beim Kochen. Normalerweise kommt bei mir alles vom Läutern direkt in den Kocher und dieser kann dann schon mal arbeiten bis er voll ist. Bei meinem alten musste ich dann die letzten 10°C noch mit dem Tauschsieder nachhelfen. Das ist hier nicht nötig. Kaum hatte ich den Einkocher voll, schon hat es zu kochen angefangen. Ok, so schnell war es nicht, es dauert 4 Minuten. Ich hatte nicht mal Zeit die Treber zu entsorgen. Dieses mal in die Biotonne falls doch irgend wo noch ein Bohrspan vom  Aufbau drin war.

Das nenne ich mal ein wallendes Kochen. Nur das nächste Mal muss ich den Kessel etwas über den Max-Strich voll machen, denn die Verdampfung ist enorm, vor allem wenn das Rezept 90 Minuten vorgibt und ich keine Lust und Zeit hatte nachzuschauen, ob das in 60 Minuten auch klappt. Alles in Allem bin ich mit dem Teil bisher sehr zufrieden, auch wenn das Material sehr dünn ist. Aber die 2,5kW Heizleistung und die echte Kocheinstellung am Thermostat machen das wieder wett.

BaisingerTeufelsweizen

Um allen Vermutungen die Grundlage zu entziehen, ich hab nichts mit Okkultismus oder sonstigem am Hut, doch die Brauerfamilie aus Baising, südlich von Stuttgart, heißt nun mal Teufel, daher der Name. Das erste mal seit langer Zeit dass ich wieder mal ein Kristallweizen trinke. Bei uns ist dieser Stil aus fast allen Getränkekarten verschwunden. Nach dem öffnen steht es golden im Glas, leider hat der Schaum nicht lange gehalten, kann aber auch an meinem Glas gelegen haben.

Der Geruch ist fast nicht vorhanden. Im Antrunk kommen die für ein Kristallweizen typischen Getreidenoten durch. Hier ist auch der Hopfen wahrnehmbar, stört aber nicht. Der Nachklang ist leicht säuerlich, aber schon bald von der Zunge verschwunden.  Im Großen und Ganzen ein ordentliches Kristallweizen, jedoch für mich kein Grund von meinem Hefeweizen zu lassen.

Das Gambrinus Weizen der Dornbräu in Bruckberg/Mfr

Heute stelle ich euch mal mein liebstes Weizen vor: die Gambrinus Weisse von der Brauerei Dorn aus Bruckberg in Mittelfranken. Es handelt sich um ein klassisches fränkisches Weizen. Mit dunkel orangener Farbe und einer schönen Blume steht es im Glas. Der Geruch ist etwas nach Backhefe und überreifen Obst.

Beim Antrunk merkt man sofort dass hier der Hopfen eine untergeordnete Rolle spielt. Man hat sofort den Geschmack von Bananen und reifen Birnen auf der Zunge, das Ganze aber nicht zu süß. Im Nachtrunk ist dann noch eine etwas andere Fruchtigkeit auf der Zunge. Im Ganzen ein wirklich gutes Weizen, das nach meiner Meinung vom Fass noch besser ist. Kommt ihr mal in die Gegend zwischen Ansbach und Nürnberg dann schaut nach Wirtshäusern die Dorn vertreiben und mit etwas Glück bekommt ihr das Weizen vom Fass. Aber Vorsicht, hier bremst nichts und ruck zuck ist man nicht mehr Fahrtüchtig.

Mein neuer Braukessel für die kleineren Mengen

Den größten Teil meiner Sude braue ich nach wie vor in der „Einkocherklasse“, also mit einem Einkocher als Braukessel und einem für den Nachguss. Damit bekomme ich eine Ausschlagmenge zwischen 21 und 24 Liter bei einem Brauvorgang zustande. Bisher verwende ich dafür zwei Einkocher von Weck mit je 2000W und einer Entsafterstufe die dauernd auf voller Leistung kocht. Jedoch hat sich im Sudkessel in die Emaille schon etwas Verfärbung eingebrannt so dass er Unansehnlich ausschaut. Sauber ist er zwar, aber die Optik ist doch nicht die Beste. Somit habe ich sofort zugeschlagen als ich neulich bei Ebay den Einkocher von Silva gesehen habe.

Der Behälter ist aus VA, auch der Boden ist geschlossen. Für das Kochen steht hier eine satte Leistung von 2500 Watt zur Verfügung, was immerhin mehr ist als bei meinen bisherigen Einkochern. Das Blech ist zwar ziemlich dünn, aber das sollte kein Problem sein. Für das Rührwerk werde ich einen VA Topfdeckel umbauen. Ob ich den Hahn durch einen VA-Kugelhahn ersetze muss sich nach dem ersten Sud herausstellen. Die Angabe von 30l Fassungsvermögen halte ich für nicht realistisch, da bis zum Max-Stand höchstens 25 Liter hineingehen, lässt man den aus den Augen dann sind es auch nur 27 Liter. Spielt aber keine Rolle, für meine kleinen Sude ist das ausreichend. Das Teil muss spätestens in KW22 fertig sein, da ich hier für ein Fest mehrere Sude brauen muss. Wahrscheinlich werde ich ihn auch noch außen mit einer Thermo-matte isolieren um ein schnelleres Koch zu ermöglichen. Ich werde von meinen Erfahrungen an dieser Stelle Berichten.

Mittlerweile habe ich ihn einmal getestet. Die Aufheizrate ist super, zirka eine Stunde von 10°C auf 90°C mit 27l Wasser. Die Bauteile für das Rührwerk sind auch schon fast alle da, also kann ich demnächst mit dem Bauen  anfangen.

Dorn´s Röschen von der Brauerei Dorn in Bruckberg

Heute ist es an der Zeit euch mal ein Bier meiner Stammbrauerei vorzustellen. Das Dorn´s Röschen, eine Anspielung auf ein bekanntes Märchen ist das einzige Bier dass die Familienbrauerei Dorn in 0,33 Vichy-Flaschen abfüllt. Es ist für Leute gedacht die mal einen Schluck Bier trinken, denen aber eine Halbe zu viel ist.

Es ist ein helles Bier mit 5% Alkohol. Was es genau für ein Bier ist verrät die Brauerei nicht. Einige behaupten das ist das normale Helle in anderen Flaschen, einige dass es separat gebraut wird. Also hilft nur selbst zu probieren: Im Glas macht sich das Bier schon mal gut, etwas dunkelgelb mit feinporigem Schaum. Der Geruch zeigt Noten von Malz und Hefe, nichts was stört. Der Antrunk ist auch etwas Malzig, dann kommt aber doch der Hopfen durch. Eine sehr angenehme Kombination, prima zu trinken. Im Nachklang bleibt der Hopfen noch länger auf dem Gaumen. Alles richtig gemacht, ihr Dorns. Die anderen Biere werde ich auch noch vorstellen. Ich kenne alle und finde dass jedes gut ist.

Bierszene in den USA, eine nicht neutrale Nachschau meiner Reise durch den Westen der USA

Als ich diese Jahr im Februar-März in den USA eine Rundreise durch Kalifornien und ein paar angrenzende Bundesstaate gemacht habe war ich ja sehr Neugierig auf die Craftbierszene dort. Als ich vor ein paar Jahren in New Orleans war habe ich dort ein echt gutes Hefeweizen getrunken. Also war ich auf das Angebot hier gespannt.

Die Auswahl an Bieren war in den Bars wirklich sehr gut. Doch ziehr man die üblichen Verdächtigen wie Budweiser und Miller, jeweils auch in Light, Guinness, Becks, Heineken und so weiter ab bleiben nur relativ wenige übrig. Hier habe ich mich dann für das Stone IPA entschieden. Außer dass das Pint mit 9$ ganz schön teuer war fand ich das Bier nicht so besonders. Ich bin jetzt kein großer IPA – Fan, mir sind andere Biersorten lieber.

Im Supermarkt schaut es ähnlich aus. Die Auswahl an Bieren ist sehr groß, doch auch wieder sehr IPA und Ale – lastig. Eigentlich habe ich en California Common gesucht, was ich nicht gefunden habe. Entweder war ich an der falschen Stelle oder zu blöd es zu finden. Somit war mein Abendbier wieder mal ein Mexikanisches Lager, ähnlich dem Corrona. Leider hab ich vergessen die Dose zu fotografieren.

Allgemein wird das Bier in den USA relativ kalt serviert. In userem Hotel am Bryce Canyon, mitten im Nirgendwo bekam ich dann das beste Bier meiner ganzen Reise serviert. Ein echt gutes Export von einer kleinen Brauerei aus einem Kaff 50km weiter. Doch meines Erachtens passt heir die Relation nicht. Für das Abendbuffet das keine Wünsche offen gelassen hat waren 16$ wirklich Günstig. Dagegen waren 9$ für ein Pint Bier ganz schön happig. Hier kommt je immer noch die Steuer und das Trinkgeld (eigentlich besser Übersetzt als Serviceentgeld) drauf.

Nicht dass hier jetzt der Eindruck ensteht ich wollte nur an den Preisen rummäckeln. Von mir aus sollen alle ihr Geld verdienen, müssen es auch. Nur das Verhältnis zu den Softdrinks ist schon krass. Hier hast du 3$ für ein Glas Cola bezahlt. Und das wird vom Kellner immer wieder nachgeschenkt sobald es fast leer ist, kostenlos! Abends habe ich mir dann noch eine Dose Budweiser mit aufs Zimmer genommen. Jetzt weiß ich wieder warum das nicht mein Lieblingsbier ist.

Günstigere Bier kriegt man in Las Vegas. Nur an eine Automaten in den Gasinos spielen und bei der freundlichen Cocktailfrau ein Bier bestellen. Das ist dann gratis, aber die freundliche Dame erwartet natürlich ein Trinkgeld. Ich habe die Erfahrung gemacht wenn du das erste mal etwas großzügiger damit bist klappt der Nachschub besser. Jedoch bin ich in Vegas auf den Geschmack der Margaritas gekommen.

Die junge, etwas leicht bekleidete Dame auf dem Tresen hat  mich dazu gebracht, doch hier mal ein Bier zu trinken. Ein Saison nach belgischer Art, gebraut in Nevada. Das war die 6$ auf jeden Fall wert, war aber vielleicht auch an der Stimmung gelegen, schon mehrere Margaritas in der Figur und gegenüber eine Band die guten alten Rock gespielt hat. Manches mal passt einfach alles.

Wäre ich nicht mit einer Reisegruppe unterwegs gewesen sonder mit dem Mietwagen hätte ich schon mehr probiert, aber das kann ich ja das nächste mal wenn ich wieder in den USA bin wiederholen.

Wer Lust hat kann sich die Fotos der Reise hier anschauen

Aktien Zwick´l der Bayreuther Aktienbrauerei

Seit die Brauerei Maisel das Regiment bei der Aktienbrauerei übernommen hat sieht man das Bier dieser Brauerei in fast jedem Getränkemarkt. Hier mal eine kleine Beschreibung der Verkostung des Aktien Zwick´l, einem Kellerbier aus diesem Hause.  Zuerst mal der Text aus der Homepage der Brauerei:

„AKTIEN Zwick’l Kellerbier ist der Klassiker der Brauerei: Eine naturbelassene, hefetrübe und unfiltrierte Bierspezialität. Früher war dieses süffige Bier nur dem Braumeister vorbehalten, der das Fass kurz angestochen hat und den ersten Schluck verkostete. Das Fass wurde dann wieder mit einem Holzzwick’l verschlossen, woher auch der Name rührt. AKTIEN Zwick’l wird in der traditionellen Bügelflasche angeboten.

Alkoholgehalt: 5,3% vol.
Stammwürze: 12,40°P
Bittereinheiten: 18 IBU
Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Röstmalzbier, Hopfen, Hefe

Speiseempfehlung: Schweine-, Gans- und Entenbraten, Wurstplatten, Bergkäse“

Super, hier ist wirklich viel Information aus der Homepage zu lesen.

Doch nun zur Verkostung: Im Glas ist es Rötlich braun, etwas Hefetrüb mit einem schönen Schaum. Der Geruch ist Malzig, etwas nach Hefe. Der Antrunk ist leicht Hopfig herb mit mit leichten Röstmalznoten. Im Abgang dominiert der Hopfen, bleibt aber nicht lange auf dem Gaumen. Das ist jetzt nicht das absolute Spitzenbier, aber als Begleiter bei einer Brotzeit wäre es für mich genau das Richtige.