Kellerbier der Stuttgarter Hofbräu

Auch die Stuttgarter Hofbräu, eine Tochter der Radebergergruppe, also von Dr. Oetker, braucht also ein uriges Kellerbier. Ist zur Zeit der Trend dass jede Brauerei ein Kellerbier und ein Weizen braut, auch wenn es, nach meiner Meinung, viele lassen sollten. Wenn ihr es bemerkt habt, ich habe zur Zeit hauptsächlich Flaschen mit Bügelverschluss im Test. Das hat seinen Grud darin, dass ich die hinterher wieder für mein Bier verwenden kann. An Weihnachten gehen immer etliche Flaschen weg von denen ich nur einen Teil wieder sehe.

Also jetzt das Kellerbier der Stuttgarter. Mit 5% Alkohol ist das schon ganz schön aus den 11,5% Stammwürze. Im Glas zeigt das Bier ein helles Gelb, der Schaum ist ok, wen auch etwas Gropporig, fast wie Seifenschaum. Der Geruch ist Malzig mit einer säuerlichen Note nach Hefe. Im Antruk ist es etwas „leer“, ich weis nicht wie ich es anders beschreiben soll. Dann schmeckt man den Hopfen und die Hefe. Die Malzigkeit die ich bei so einem Bier erwarte finde ich gar nicht. Liebe Stuttgarter Hofbräu, zu diesem Kellerbier kann ich bestenfalls sagen „Ihr habt euch Bemüht“, mehr auch nicht. Hier gibt es in der klassischen Kellerbierregion in Oberfranken Biere die viel runder und ausgewogener sind.

Das Schwarze von Schwabenbräu

  • Im Real in Horb hab ich das Schwarzbier von Schwabenbräu entdeckt. Da ich in nächster Zeit vorhabe auch mal ein klassisches Schwarzbier zu brauen habe ich mir mal eine Flasche gekauft. Auf der Homepage habe ich mal nachgesehen was die noch so alles herstellen und ob ich über das Schwarze mehr Informationen finde. Leider ist die Homepage hier wenig Informativ. Außer der Angaben :
  • Alkohol Vol.%: 4,9
  • Stammwürze in %: 11,5
  • kcal/kJ/l: 420/1750

findet sich nur das übliche Gewäsch der Werbetexter: „Das Schwarze ist ein Vollbier für Kenner und Liebhaber des besonderen Geschmacks. Gebraut mit speziell ausgewählten Naturprodukten von bester Qualität, eigenständig und edel in der Ausstattung. Das ist Braukunst höchster Güte.“ (Zitat aus der Seite), was alles und nichts sagt.

Also doch lieber selbst probieren, was mir auch immer das Liebste ist. Das Bier läuft richtig satt dunkel in das Glas und entwickelt einen Schaum der leichte Carameltöne zeigt. Der Geruch ist malzig änhich dem nach frischen Treber. Im Antrunk kommen sofort dir Röstaromen der dunklen Malze, ich glaube nicht dass die Brauerei hier mit Färbebier arbeitet. Das Bier vermittelt einen relativ trockenen Eindruck, es ist keine Süße wie oft bei anderen dunklen Bieren zu schmecken. Dafür merkt man den Hopfen nachdem der Röstgeschmack etwas zurückgeht. Ich Tippe auf die üblichen Verdächtigen deutschen Aromahopfen. Nach dem Trinken hat man diese noch etwas im Mund geschmeckt. Als Fazit kann ich nur sagen dass dieses Schwarzbier gar nicht schlecht ist, obwohl auch keine Geschmacksexplosion. Aber so zum Trinken ganz ok.