Füchschen Weizen und Altbier aus Düsseldorf

Von meinem Ausflug nach Düsseldorf habe ich mir ein Weizen der Brauerei im Füchschen mitgebracht. Mit 5,2% Alkohol ist es so im Mittel, die Farbe ist Gelb, leicht trüb. Der Schaum ist etwas grobporig, hält auch nicht lange. Leider hatte ich kein neutrales Weizenglas zur Hand, also musste ein Anderes herhalten.

Der Geruch ist für ein Hefeweizen typisch, nach Frucht und etwas säuerlich nach Hefe. Der Geschmack entspricht dann nicht so meinen Vorstellungen, im Antrunk geht es ja mehr in Richtung Nelke, dann kommt eine etwas unangenehme Säure gepaart mit Wahrnehmbarer Hopfenbittere auf. Das hält sich dann im Nachtrunk auch noch im Mund. Der Nachgeschmack ist auch nicht besonders, also das ist für mich mal nichts. Liebe Brauerei im Füchschen, macht doch das was ihr super könnt, braut ein klasse Altbier und lasst das Hefeweizen den Brauereien die so was können.

Da habe ich gemerkt dass ich ja noch eine Flasche von dem Füchschen Alt im Kühlschrank habe was bietet sich da besser an als das gleich mal zu Probieren. Das Alt ist mit 4,8% etwas schwächer, hat aber, wie schon erwähnt, einen ordentlichen Schlag Hopfen. Dass hier, laut Etikett, auch Hopfenextrakt eingesetzt wurde ist eigentlich kein Problem, die Menge an Pellets bis 50 IBU erreicht sind ist doch sehr groß. Es hat eine Dunkelbraune Farbe und einen sehr malzigen Geruch. Im Antrunk schmeckt man die Röstaromen der dunklen Malze, aber auch den Hopfen. Wenn man Bedenkt dass er fast doppelt so viele Bittereinheiten hat wie normales deutsches Industriepils hat ist es schon erstaunlich, wie das Malz da dagegen hält und einen doch Harmonischen Geschmack erzeugt. Im Nachhall hat man noch etwas vom Hopfen, aber nicht unangenehm. Auch wenn ich Gefahr laufe mich zu Wiederholen, für mich ist das bisher das beste Alt das ich je getrunken habe.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.