Keiler dunkles Hefeweizen

Da ich es noch nicht probiert habe habe ich mir im Getränkemarkt ein Keiler dunkles Weißbier mitgenommen. Laut Aussage der Homepage der Brauerei ein uriges, zünftig-naturtrübes »Keiler Weißbier Dunkel« wird aus aromatischem dunklem Malz gebraut und hat eine Stammwürze von 12,3% und einen Alkoholgehalt von 5,2%. Gebraut werden soll noch in Lohr am Main, doch bei dem Eigentümer Kulmbacher Gruppe weiß man ja nie.

Beim Einschenken zeigt das Bier eine schöne Blume, der Geruch ist leicht säuerlich nach Hefe. Die Farbe ist ein dunkles Braun was für die Sorte Weizen typisch ist.

Im Antrunk schmeckt man leicht des dunkle Malz, dann kommen leichte Bananennoten auf den Gaumen. Die leichte Säure aus dem Geruch ist auch über den gesamten Trunk merkbar. Das Weizen hat wenig Nachgeschmack und ist schnell wieder vom Gaumen verschwunden.

Das Fazit ist für mich, dass es durchaus trinkbar ist, mein Lieblingsbier dieser Kategorie wird es aber nicht.

2 Gedanken zu „Keiler dunkles Hefeweizen“

  1. Das Keiler Weißbier dunkel war über mehrere Jahre mein Sommer-Lieblingsbier (April/Mai bis Oktober, witterungsabhängig), und im Vergleich mit etlichen Vertretern dieser Gattung immer wieder vorn. Wobei auch die regionale Provenienz eine Rolle spielt: im Vergleich z.B. mit dem Dunklen Hefe der (mir ebenfalls örtlich nahen) Pfungstädter Brauerei hat der Keiler auch vielen Gästen immer wieder gemundet.
    L e i d e r führt der laut Guinness-Buch „weltgrößte Biermarkt“ neuerdings den dunklen Keiler nicht mehr…. daher „war“. Eine alternative Bezugsquelle hat der Vertreiber – nicht Kulmbach, sondern Würzburger Hofbräu – bisher nicht geruht mitzuteilen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.