Rotbier brauen

Seit meinem ersten Versuch vor zwei Jahren ist das eine meiner erfolgreichsten Biersorten. Es schmeckt mir und auch allen denen ich es bisher kosten lies.

Wie immer fange ich mit der Zusammensetzung des Wassers an. Da mein Leitungswasser extrem Hart ist verschneide ich es mit Wasser aus der Umkehrosmose dass ich so 10° Deutsche Härte erreiche.

Die Schüttung besteht aus 47% Wiener Malz, 33% Münchner Malz, 9% Best Red X Malz, je 5% Karamalz Rot und Melanoidinmalz. Das Red X habe ich nur Verwendet weil ich es noch da hatte. Kann man aber auch für Rotes Bier mit 100% Schüttung verwenden.

Eingemaischt habe ich bei 62°C, dann 40 Minuten Maltoserast. Danach auf 72°C aufheizen und auch hier 40 Minuten Rast. Kann sein dass das auch kürzer reicht, aber so weiß ich dass das Bier passt. Dann noch auf 77°C aufheizen, Jodprobe war in Ordnung, dann in den Läuterbottich.

Die Farbe passt schon mal beim Läutern. Ein schönes dunkles Rot. Nach dem Läutern noch 90 Minuten kochen. Dabei habe ich als erste Hopfengabe Perle mit 5% Alpha nach 10 Minuten zugegeben, dann nach 80 Minuten noch Williamette mit 4,5% Alpha, bei beiden zirka die selbe Menge. Am Schluss soll eine Bitterung auf 24 bis 28 IBU herauskommen mit einem mäßigen Hopfenaroma.

Nach dem Hopfenseihen und Kühlen auf 18°C habe ich mit dem Refraktometer einen Zuckergehalt von 13,2% Brix gemessen was einer Stammwürze von 12,7° Plato  entspricht. Dann wurde die Hefe zugegeben, eine W34/70 aus der zweiten Führung. 18°C ist zwar noch etwas warm, aber nach meiner Erfahrung spielt das wenig Rolle, da ich den Gärbehälter im geregelten Kühlschrank bei 10°C angestellt habe. Gegen Ende der Gärung werde ich den dann noch auf 9°C herunterstellen.

Nach einem Tag bei 10°C ist die Hefe schon gut angekommen, es ist ein schöner weißer Schaum auf der Oberfläche und es riecht sehr gut.

Die nächsten Schritte dann wenn es so weit ist!

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