Strandgut der Rügener Inselbrauerei

Dieses Bier habe ich zu Weihnachten von einem Bekannten geschenkt bekommen. Ich musste erst mal lesen was ich das überhaupt vor mir stehen habe. Es ist Obergärig, also eine Art Pale Ale. Hier werden zerhackte Portwein- und Whiskeyfässer zugegeben.

Eingeschenkt ist es braun mit wenig Schaum. Der Geruch erinnert etwas an frisch geschnittene Eichen mit Hefe. Im Antrunk ist ein deutliches Raucharoma zu Vernehmen. Der Hopfen hält sich ziemlich im Hintergrund. Der rauchige Geschmack nach Eiche bleibt auch noch ein wenig im Mund nach dem letzten Schluck. Von den immerhin 5,6% Alkohol kriegt man wenig mit. Die Beschreibung eines Biersommeliers auf der Homepage der Brauerei klingt so:

Schöne Kupferfarbe im Glas mit dem betörenden Duft nach Bourbon, Vanille und einem Hauch von frischem Tabak. Wir geben bei diesem Bier zerhackte Portwein- und Whisky-Fässer zu. Die Holznoten werden frisch verbraut und
frisch vergoren. So entsteht ein erfrischendes Bier mit intensiven frischen Holznoten ganz ohne Alterung – sehr selten. Passt gut zu geräuchertem Fisch,
Rind, Wild, Schweinebauch.

Also besser hätte ich es auch nicht sagen können. Ich hätte auch sofort auf Schweinebauch getippt als das Essen zu diesem Bier. Alles in allem ein gutes, interessantes Bier, nicht für den großen Durst, aber dafür ist es auch nicht gedacht. Die Flasche ist komplett in Papier eingewickelt, nach Auskunft der Homepage, um die Flaschengereiften Biere vor Lichteinflüssen zu schützen.

Verkostung meines Rotbieres

Vor einiger Zeit habe ich einen Braubericht über mein Rotbier hier veröffentlicht. Heute habe ich es in Flaschen gefüllt und Verkostet. Die Farbe ist etwas Dunkler als ich beabsichtigt hatte, der Schaum ist da, bleibt aber nicht lange stehen. Der Geruch zeigt etwas Hefiges, was auch daher kommen kann da ich erst eine Stunde abgefüllt hatte. Der Antrunk ist etwas herb, dann kommt das dunkle Malz mehr und mehr zum Tragen. Hopfen und Malz geben sind gut in der Balance, süße ist keine zu Merken. Der Geschmack bleibt noch recht lange auf dem Gaumen. Mit dem Bier bin ich sehr zufrieden, schmeckt so wie ich es geplant hatte. Jetzt habe ich wenigsten noch ein Geschenk zu Weihnachten für diejenige, bei denen ich mich noch bedanken muss für das, was sie dieses Jahr für mich getan haben.

 

Laufer Spezial der Brauerei Simon aus Lauf/Pegnitz

Vor ein paar Tagen ist mir im Getränkeshop ein Kasten mit dem Spezial der Brauerei Simon aus Lauf aufgefallen. Also habe ich mir eine Flasche mitgenommen. Laut Brauerei handelt es sich dabei um ein Altfränkisches Vollbier. Also mit den 5,6% Alkohol ist es wirklich kein Leichtbier.

Beim Einschenken fällt dann sofort die brauen Farbe auf. Der Schaum ist nicht sehr viel und hält auch nicht lange. Riechen tut es etwas wie Treber mit etwas Hefe, schwer zu beschreiben. Der Antrunk ist leicht süßlich und sehr Malzbetont. Der Hopfen spielt in diesem Bier nur eine untergeordnete Rolle. Die Röstnote bleibt noch nach dem Trinken im Gaumen. Alles in Allem ein gutes Fränkische Dunkles Bier, niedrig gespundet, für mich der ideale Begleiter zu Weihnachtlichen Genüssen.

Stuttgarter Hofbräu Bügel Premium

In meinem Kühlschrank fand ich noch eine Flasche aus meinem Aufenthalt im Schwabenland.Es handelt sich um ein Bügel Premium der Stuttgarter Hofbräu. Was ich mir darunter vorzustellen habe erschließt sich mir nicht ganz. Die Homepage sagt dazu: „Hell und vollmundig-frisch mit sonnengereiften Gerstennoten und einem ausgewogenen Bouquet milder Hopfenaromen.
Unsere Premium- Spezialität in der nostalgischen Bügelflasche.“

Also von der Farbe her stimmt die Beschreibung schon mal. Goldgelb steht es im Glas mit einem schönen, feinporigen Schaum. Der Geruch ist Bierig nach Malz und etwas Terber, wenig Hopfen. Beim Antrunk merkt man sofort das Malz, der Hopfen hält sich auch hier dezent im Hintergrund. Die 5,5% Alkohol sind nicht zu merken. Der Nachhall ist eher schwach. Alees in allem ein trinkbares Bier bei dem auch noch die zweite und dritte Flasche geht, halt etwas langweilig, aber ok.