Bierszene in den USA, eine nicht neutrale Nachschau meiner Reise durch den Westen der USA

Als ich diese Jahr im Februar-März in den USA eine Rundreise durch Kalifornien und ein paar angrenzende Bundesstaate gemacht habe war ich ja sehr Neugierig auf die Craftbierszene dort. Als ich vor ein paar Jahren in New Orleans war habe ich dort ein echt gutes Hefeweizen getrunken. Also war ich auf das Angebot hier gespannt.

Die Auswahl an Bieren war in den Bars wirklich sehr gut. Doch ziehr man die üblichen Verdächtigen wie Budweiser und Miller, jeweils auch in Light, Guinness, Becks, Heineken und so weiter ab bleiben nur relativ wenige übrig. Hier habe ich mich dann für das Stone IPA entschieden. Außer dass das Pint mit 9$ ganz schön teuer war fand ich das Bier nicht so besonders. Ich bin jetzt kein großer IPA – Fan, mir sind andere Biersorten lieber.

Im Supermarkt schaut es ähnlich aus. Die Auswahl an Bieren ist sehr groß, doch auch wieder sehr IPA und Ale – lastig. Eigentlich habe ich en California Common gesucht, was ich nicht gefunden habe. Entweder war ich an der falschen Stelle oder zu blöd es zu finden. Somit war mein Abendbier wieder mal ein Mexikanisches Lager, ähnlich dem Corrona. Leider hab ich vergessen die Dose zu fotografieren.

Allgemein wird das Bier in den USA relativ kalt serviert. In userem Hotel am Bryce Canyon, mitten im Nirgendwo bekam ich dann das beste Bier meiner ganzen Reise serviert. Ein echt gutes Export von einer kleinen Brauerei aus einem Kaff 50km weiter. Doch meines Erachtens passt heir die Relation nicht. Für das Abendbuffet das keine Wünsche offen gelassen hat waren 16$ wirklich Günstig. Dagegen waren 9$ für ein Pint Bier ganz schön happig. Hier kommt je immer noch die Steuer und das Trinkgeld (eigentlich besser Übersetzt als Serviceentgeld) drauf.

Nicht dass hier jetzt der Eindruck ensteht ich wollte nur an den Preisen rummäckeln. Von mir aus sollen alle ihr Geld verdienen, müssen es auch. Nur das Verhältnis zu den Softdrinks ist schon krass. Hier hast du 3$ für ein Glas Cola bezahlt. Und das wird vom Kellner immer wieder nachgeschenkt sobald es fast leer ist, kostenlos! Abends habe ich mir dann noch eine Dose Budweiser mit aufs Zimmer genommen. Jetzt weiß ich wieder warum das nicht mein Lieblingsbier ist.

Günstigere Bier kriegt man in Las Vegas. Nur an eine Automaten in den Gasinos spielen und bei der freundlichen Cocktailfrau ein Bier bestellen. Das ist dann gratis, aber die freundliche Dame erwartet natürlich ein Trinkgeld. Ich habe die Erfahrung gemacht wenn du das erste mal etwas großzügiger damit bist klappt der Nachschub besser. Jedoch bin ich in Vegas auf den Geschmack der Margaritas gekommen.

Die junge, etwas leicht bekleidete Dame auf dem Tresen hat  mich dazu gebracht, doch hier mal ein Bier zu trinken. Ein Saison nach belgischer Art, gebraut in Nevada. Das war die 6$ auf jeden Fall wert, war aber vielleicht auch an der Stimmung gelegen, schon mehrere Margaritas in der Figur und gegenüber eine Band die guten alten Rock gespielt hat. Manches mal passt einfach alles.

Wäre ich nicht mit einer Reisegruppe unterwegs gewesen sonder mit dem Mietwagen hätte ich schon mehr probiert, aber das kann ich ja das nächste mal wenn ich wieder in den USA bin wiederholen.

Wer Lust hat kann sich die Fotos der Reise hier anschauen