König Ludwig Hell

Neulich bekam ich bei einem Besuch bei meinem Getränkehändler eine Flasche „König Ludwig Hell“ der Schlossbrauerei Kaltenburg in die Hände. Neigierig wie ich nun mal bin musste ich es natürlich kaufen. Zur Zeit ist ja das Helle in aller Munde, jeder schwört auf sein „-er“ Bier in der Euroflasche. Im Gegensatz dazu kommt das König Ludwig Helle in der schlanken NRW-Flasche daher. Soweit kein Problem, nur eines hat mich auf dem Etikett gestört: Nicht die 5,1% Alkohol, ein Typischer Wert für diesen Biertyp sondern die Angabe dass hier Hopfenextrakt verwendet wird. Im Prinzip kein Problem, doch ob die komplexen Geschmacksstoffe aus dem Hopfen in dieser Grünen, Honigartigen Paste noch alle drin sind? Ich bin mir da nicht sicher.  Auf der Homepage ist es so beschrieben:

“ Hopfen, der jährlich aus hunderten Mustern erntefrischer Partien qualitativ hochwertigster Sorten aus anerkannt besten Provenienzen mittels Handbonitierung und ausgefeilten Analyseverfahren so zusammengestellt wird, dass er den Profilansprüchen für das König Ludwig Hell entspricht. (Um diese erntefrische Qualität über das Jahr zu halten werden diese ausgesuchten Partien unmittelbar nach der Auswahl mit reinstem CO2 oder Alkohol extrahiert)“

Ok, klingt also Logisch. Nun mal zum Test:

Die Farbe gefällt mir schon mal, nicht so Strohell wie bei manchen anderen. Es riecht etwas Malzig, wenig nach Hopfen. Der Antrunk ist Herb-Süsslich, was aber schnell vergeht. Dann kommt der Hopfen mehr in den Vordergrund, der noch länger auf der Zunge bleibt. Für mich ein sehr trinkbares Helles.

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