Pyraser Weihnachtsfestbier

Dieses Jahr will ich ein paar der Weihnachtsfestbiere probieren die in den Getränkemärkten angeboten werden. Starten will ich die Reihe mit dem Weihnachtsfestbier der Pyraser Brauerei. Schön finde ich dass die auf ihrer Homepage immer relativ viel über ihr Bier verraten. Dieses Festbier wird so beschrieben:

Bierstil: untergäriges Festbier
Farbe: 11 EBC, golden
Schaum: fest, elfenbeinfarben
Geschmack: malzaromatisch mit feiner Hopfenbittere
Mundgefühl: vollmundig, spritzig
Hopfen: Perle, Hersbrucker, Saphir
Malz: Pilsner, Münchner und Wiener Malz
Bittereinheiten: 22 IBU
Stammwürze: 13,6 %
Alkoholgehalt: alc. 6,1 % vol.
Trinktemperatur: 7 °C

Auch die Geschichte auf der Homepage will ich euch nicht vorenthalten:

Wenn es draußen stad ist und die Nächte lang und schwarz, sitzt man gerne im Warmen beisammen. Dann passt dieses Festbier perfekt.

Es wurde extra für die Zeit kreiert, in der man recht gehaltvolle Speisen genießt; einen Festtagsbraten von Gans, Ente oder Wild mit samtigen, geschmacksstarken Saucen und üppigen Beilagen.

Ein „normales“ Helles könnte da leicht in den Hintergrund treten. Das Pyraser Weihnachtsbier ist ein perfekter Begleiter festlicher Mahlzeiten.

Unser Braumeister hat sich lange Gedanken gemacht. Ähnlich dem „Märzenbier“ ist der  Gehalt an Stammwürze etwas höher, als beim normalen „Hellen“. Schonende Gärung bei niedrigen Temperaturen ergibt einen etwas höheren Alkoholgehalt.

Ein eigens abgestimmtes Maischverfahren im Sudhaus sorgt für die geschmackliche Tiefe. Die spezielle Mischung sorgt für den Unterschied: Helles Pilsener, leicht geröstetes Wiener und dunkles Münchner Malz harmonieren in einem sorgfältig abgestimmten Mischverhältnis.

Eine milde, angenehme Bittere kommt hinzu: Unser Naturhopfen, der ausschließlich von zwei Hopfenbauern aus der nächsten Umgebung stammt.

Goldfarben, spritzig und feinherb, ist das Pyraser Weihnachtsbier eine abgerundete Mischung, die ganz unaufdringlich, schwerelos Akzente setzt.

Soweit das Statement aus der Brauerei. Nun mein persönlicher Test:

Im Glas findet man eine Bier mit eine farbe die an Kupfer erinnert. Der Schaum ist stabil im Glas. Der Geruch ist Malzig ohne zu sehr ausgeprägt zu sein. Im Antrunk merkt man auch den Hopfen zu dem Malz. Das Bier kann seine Verwandtschaft zum Märzen nicht verleugnen. Der Hopfen bleibt noch lange im Mund zu schmecken. Für einen Winterabend während Coronazeiten durchaus zu empfehlen, mir hat es geschmeckt.